Yoga Hilfsmittel - meine Must-Haves

Es gibt mittlerweile ein sehr großes Angebot auf dem Yogamarkt. Allein dieses Wort ist schon ein Widerspruch in sich - denn Yoga im Kern hat nichts mit vermarkten, Besitztum und Kapitalismus zu tun, im Gegenteil sogar.


Allerdings gibt es unter den vielen Angeboten auch welche, die wirklich Sinn machen. Die dafür sorgen, dass die Yogapraxis inklusiver wird. Die es Menschen mit gewissen Einschränkungen oder einfach Neulingen in der körperlichen Praxis ermöglichen zu praktizieren und so von Yoga zu profitieren. Deine Praxis ist aber nicht abhängig davon - auch wenn die Werbung etwas anderes vermarktet.



Ich bin jedoch ein Fan von gezielt eingesetzten Hilfsmitteln im Yoga - vor allem auch in der Schwangerschaft. Doch lass dich nicht beirren von all den Yoga-Wheels, "Handschuhen", Mini-Matten und der Yogakleidung. Nichts davon erleichtert dir deine Praxis im eigentlichen Sinne. Aus diesem Grund liste ich im Folgenden die Dinge auf, die ich als Lehrerin und als Praktizierende gerne einsetze und die ich tatsächlich mit gutem Gewissen jedem empfehlen kann, der regelmäßig auf der Matte üben möchte.


Denk daran: Yoga ist kein Leistungssport, kein Wettkampf. Es ist deine persönliche Praxis und genau so persönlich darf und sollte sie auch aussehen.


Ein guter Untergrund


Bewusst schreibe ich nicht "Eine gute Yogamatte", denn nicht nur Matten sind ein guter Untergrund für deine Praxis. Im traditionellen wird auf Teppichen, Schurwollmatten oder einfachen Jute-Matten praktiziert. Und tatsächlich eignen sich diese auch hervorragend. Das Wichtigste ist bei deinem Untergrund, dass er dir Rutschfestigkeit und etwas Polsterung bietet, wenn du empfindlich an den Knien/dem Rücken bist. That's it. Wie das dann aussieht und aus welchem Material ist dir überlassen.


Ein Yogagurt


Ein Gurt hilft vor allem, wenn die Beweglichkeit noch nicht sehr ausgereift ist und erleichtert es dir Positionen einzunehmen, die sonst nicht möglich wären. Das hat den Vorteil, dass dein Körper die Richtung versteht, in die es gehen soll. Und vielleicht irgendwann ohne Gurt - was aber bei weitem nicht das "Ziel" darstellt. Nicht zu empfehlen ist der Gurt um dein Arme in Armbalancen zu stabilisieren, wie oft im Internet kursiert. Denn damit lernst du genau die gegenläufige Bewegung. In Armbalancen möchtest du die Arme zur Mitte hin zentrieren - mit einem Gurt umgebunden wird das Gegenteil erreicht: Du drückst nach außen.


Ein oder zwei Yogablöcke


Yogablöcke helfen dir z.B. in Übungen wie Trikonasana (dem Dreieck). Dort kannst du deine untere Hand auf dem Block absetzen und dich so optimaler und vor allem ohne im Nacken zu verspannen ausrichten. Das Ziel deiner Praxis sollte immer sein, bei der bewussten und tiefen Atmung bleiben zu können - und das geht oft mit Hilfsmitteln einfacher.


Ein Yogabolster


Wenn du Yin Yoga praktizierst, bist du wahrscheinlich sowieso im Besitz dieser Hilfsmittel. Und auch wenn Yin Yoga nicht zu deiner Praxis gehört, lohnt sich die Investition in ein Yogabolster. Es eignet sich zum meditieren, für dein Savasana, sanfte Rückbeugen oder einfach um in Positionen wie Badha Konasana (dem Schmetterling) deinen Kopf entspannt ablegen zu können und somit wirklich loszulassen.

Spätestens wenn du schwanger bist und Yoga praktizieren möchtest, solltest du dir ein Bolster anschaffen (zur Not geht aber auch ein Stillkissen wunderbar).


Und das war's auch schon an Hilfsmitteln, die gerne verwende und empfehle.


Hast du Hilfsmittel in deiner Praxis, die hier nicht erwähnt sind, die du aber als unabdingbar für deine Praxis siehst?


Danke, dass du hier bist.

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