Simple Tipps zum Ausmisten

Vielen fällt es schwer, wenigen leicht. Ausmisten. Wo fange ich am besten an? Was sollte ich behalten? Vielleicht benötige ich das irgendwann doch noch? All das sind Überlegungen, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich ausmisten möchte.


Ausmisten und Minimalismus sind nicht dasselbe. Nicht jeder, der mal eben ausmistet, ist minimalistisch. Aber Ausmisten ist ein Teil von Minimalismus und deswegen möchte ich heute meine Tipps zusammenfassen, die mir bei diesem Prozess helfen, meinen Weg zum Minimalismus unterstützt haben und so vielleicht auch dir helfen können.


Das Bild löst bei dir Angstzustände und Panikattacken aus, vor lauter Unordnung? Du bist nicht alleine. Es wird Zeit auszumisten.


Tipp 1: Geh' es langsam an


Ausmisten findet oft in einem Anfall von Euphorie statt. Alles wird zu viel und der Drang nach Ordnung und Übersicht kommt durch. Doch das ist nicht immer hilfreich. Wir wollen dann zuviel auf einmal, misten nicht überlegt aus, sondern einfach aus einer Emotion heraus. Und das können wir im Nachhinein dann so manches Mal bereuen. Wenn ich also merke, ich habe den Drang auszumisten, Klarheit in meinem Umfeld zu schaffen, dann überlege ich mir wo ich anfange, nimm mir bewusst einen Tag Zeit und mache nur einen Raum.


Tipp 2: Nicht alles auf einmal


So komme ich auch schon zu Tipp Nr. 2. Nimm' dir nicht zuviel auf einmal vor. Es muss nicht an einem Tag das ganze Haus/die ganze Wohnung ausgemistet werden. Fang z.B. nur bei deinem Kleiderschrank an oder wenn dieser überquillt und dich überfordert, nimm' dir etwas Kleineres vor.


Tipp 3: Mach' es nicht alleine


Vor allem, wenn du einen Partner oder Familie hast, macht es als gemeinsame Aufgabe. So kann jeder seinen Teil dazu beitragen und tatsächlich gibt es auch Dinge, die du für unwichtig, dein Partner aber für sehr wichtig hält.


Tipp 4: Brauche ich das?


Die erste Frage, die ich mir stelle, wenn ich ausmiste. Brauche ich das wirklich? Oder meine ich, es irgendwann einmal zu brauchen? Wenn du, denkst, es vielleicht irgendwann mal zu benötigen, es bisher aber nie benötigt hast: Weg damit. Du wirst es mit einer sehr sehr hohen Wahrscheinlichkeit niemals benötigen. Und falls doch? Dann kannst du es dir dann mit Sicherheit auch leihen.


Tipp 5: Macht es mir Freude?


Du weißt, dass du die 50 Bücher nicht brauchst. Aber jeder Mal, wenn du dein Bücherregal anschaust, geht dein Herz auf und du erfreust dich daran. Dann weißt du, dass du sie behalten solltest. Schaust du es aber an und bist überwältigt von der Auswahl, es ist dir zu viel, dann sortiere aus. Mir geht es z.B. mit meinen Kleidungsstücken so. Ich habe nicht viel, aber von einer sog. Capsule Wardrobe bin ich doch entfernt. Finde ich es schlimm? Nein, denn mir macht mein Kleiderschrank jedes Mal Freude, wenn ich ihn öffne. Jedes Teil darin trage ich und mag es. Und jedes Teil ist so neutral, dass es sich problemlos kombinieren lässt und alltagstauglich ist.


Tipp 6: Hab Spaß dabei!


Genieße das Gefühl mit jedem ausgemisteten Teil leichter und freier zu werden. Mehr Platz zu schaffen für die wichtigen Dinge. Mach anderen eine Freude, indem du spendest, verschenkst etc. So wird Ausmisten zur neuen Lieblingsbeschäftigung. Meiner zumindest.



Schon besser, oder?


Wie gehts du beim Ausmisten vor? Oder ist das eher etwas wovor du zurückschreckst und fällt es dir schwer loszulassen?


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