• Tatjana Pfarr

Peelings für Gesicht, Haut und Kopfhaut - selbstgemacht & zero waste

Heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag hier auf meinem Blog. Fast schon ein typischer Beauty-Blog Beitrag...

Selfcare

Seit Beginn des zweiten Trimesters nehme ich mir unglaublich viel Zeit für mich - sei es in Form von Yoga, Meditation, Training, Spaziergängen oder ausgiebigen Duschen und Pflegeritualen. Ich bin an sich nie ein Lang- oder Viel-Duscher gewesen - Warmduscher hingegen absolut.

Jedoch habe ich mir den Ratschlag vieler Mamas zu Herzen genommen, die Zeit bevor unser kleiner Stöpsel auf der Welt ist noch für genau das auszunutzen. So haben sich über die letzten Wochen mehr und mehr Rituale entwickelt, die ich einfach nur genieße und mich daran erfreue.



Ein typischer Self-care Morgen beginnt eigentlich schon am Abend vorher. Einmal in der Woche lasse ich meine Haare über Nacht mit Öl einwirken. Meistens nutze ich Kokos- und Amlaöl im Wechsel. Dafür bürste ich die Haare gründlich durch und öle zuerst die Kopfhaut und dann den Rest der Haare richtig ein. Entweder kommen sie dann in einen Dutt ganz oben auf dem Kopf oder ich nutze einen Microfaser-Turban (wird allerdings recht warm, also im Sommer eher ungeeignet). Am nächsten Morgen hüpfe ich dann unter die Dusche und wasche alles gründlich aus - meistens zweimal damit auch wirklich das ganze Öl entfernt ist.

Vor ein paar Wochen habe ich mich daran erinnert, wie gerne ich früher Peelings benutzt habe. Nicht nur für Gesicht und Körper, sondern auch für meine Kopfhaut. So werden kleine Hautpartikel entfernt und gleichzeitig durch die sanfte Massage die Durchblutung angeregt. Da ich aber kein Geld dafür ausgeben wollte und die meisten handelsüblichen Peelings entweder für Körper oder Gesicht sind, musste eine andere Lösung her.


Die Rezepte

Ich googelte nach selbstgemachten Peelings und ließ mich ein wenig inspirieren. Die "Rezepte" waren oft aber sehr umfangreich, nicht vegan oder mit Inhaltsstoffen, die ich nicht zur Verfügung hatte.

Alles was du für die beiden Peelings benötigst:

Olivenöl & Zucker

Kokosöl & Kaffee



Sweet Olive

Also ging ich in die Küche schnappte mir Olivenöl und suchte nach etwas körnigem. Mein Blick fiel auf den Zucker. Ich gab etwas Olivenöl in eine kleine Schale und dann ausreichend Zucker hinzu (es sollte so viel Zucker sein, dass es nicht zu flüssig wird, also zur Orientierung eher den Zucker mit Öl benetzen). Viel falsch machen kann man hierbei nicht, außer, dass eventuell zu viel Zucker oder Öl draufgeht. Die Mischung trug ich dann unter der Dusche (wichtig, sonst gibt es eine große Sauerei) auf meinen kompletten Körper und die Kopfhaut auf und massierte es leicht ein. Danach wie gewohnt aus- und abspülen und die super weiche Haut genießen.


Cocos Coffee

Als nächstes kam mir dann die Idee meine beiden Lieblingsdüfte miteinander zu vereinen: Kokos und Kaffee. Hierfür einfach etwas Kokosöl in eine Schale geben (das kann auch fest sein, da es beim eincremen sowieso flüssig wird) und einen Löffel Kaffee hinzu. Genauso auftragen wie das andere Peeling und den tollen Duft genießen. Dabei kam ich mir schon sehr edel vor und ein wenig tat es mir auch leid den Kaffee auf meine Haut zu schmieren - aber es tat und roch so gut!



Alternativ kann man auch nur die Peelingkörner abduschen und keine Seife auftragen, sondern das Öl auf der Haut einwirken lassen. Danach entweder mit einem Handtuch abtupfen (nicht rubbeln) oder einen Bademantel überziehen. Letzteres eignet sich auch gut, wenn du anschließend noch die Nägel machen möchtest oder dich schminken willst.


Viel Spaß beim Ausprobieren - und wenn ihr mehr so Artikel wünscht, schreibt mit gerne :)

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