• Tatjana

Love at first try - Yogarad

Immer öfter habe ich es auf Instagram (als ich es noch genutzt habe) gesehen: Das Yogarad! Jeder schwärmte davon wie toll es dabei hilft, die Rückbeugen zu verbessern und flexibler im Rücken zu werden. Da ich von Natur aus einen sehr flexiblen Rücken habe, vor allem in Bezug auf Rückbeugen, hielt ich es für reine Geldverschwendung. Ich konnte auch so meine Rückbeugen noch weiter verbessern und da diese für mich nie eine unangenehme Angelegenheit gewesen sind, war es umso leichter. Aber irgendwie ließ es mich doch nie so ganz los. Bis dann eine meiner Schülerinnen sich auch eines zulegte und davon schwärmte. Also gab ich nach und dem Yogarad eine Chance...


Zuerst sehr skeptisch, sprach mich immerhin das Design an. Schwarz und mintgrün hatte ich mir ausgesucht! Es wirkte auch relativ stabil, sodass ich keine Panik hatte mein volles Gewicht an das Rad abzugeben. Meine erste Berührung war sehr sanft - ein einfaches vor- und zurückrollen mit dem Rücken auf dem Rad. Doch schon dabei spürte ich wie sich ein paar Blockaden lösten, was die einfache Faszienrolle nie schaffte. Und so wagte ich mich weiter vor. Die tieferen Rückbeugen mit dem Yogarad fühlten sich tatsächlich noch intensiver an als ohne, was mich positiv überraschte. Damit hatte ich nicht gerechnet. Seitdem ist das Yogarad ein fester Bestandteil meiner Rückbeugenpraxis. Unten angehängt findet ihr ein paar Beispielbilder von Übungen, die ich sehr gerne mit dem Rad ausführe.

Als Tipp: Rückbeugen niemals am Abend praktizieren, wenn ihr kurz danach schlafen gehen wollt! Denn Rückbeugen machen wach und aufmerksam - etwas kontraproduktiv zum Einschlafen.


Ein super gutes, stabiles und preisgünstiges(!) Yogarad könnt ihr übrigens unter https://www.gorillasports.de/aerobic/yoga-pilates bestellen. Besser nur ihr haltet euch dort nicht zu lange auf - neben dem Yogarad gibt es auch noch Faszienrollen und alles was das Fitness-/Yogi-Herz begehrt. Vor allem gut, wenn man das Lernen oder Hausarbeiten schreiben aufschieben will... :D


Eine super Dehnung für den Hüftbeuger und gleichzeitig eine Schulung für die Balance - also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ;)



Bei dieser Übung kann man schön sanft mit der Dehnung beginnen und sobald die Schulter offener sind immer tiefer rollen. Weniger intensiv wird es auch, wenn man das Gesäß mit anhebt und die Hände vom Rad löst. Sobald die Hände am Rad sind, werden die Schultern wunderbar geöffnet ohne das Last auf dein Handgelenk einwirkt.



Diese Übung ist schon fortgeschrittener und eine sehr intensive Rückbeuge. Wenn du zum Beispiel schon fast in die Position reinkommst, aber deine Unterarme den Boden nicht ganz berühren oder du gerne mit deinen Händen an die Füße kommen würdest, eignet sich das Rad super, da man sich hier Stück für Stück rein arbeiten kann ohne Gewicht auf den Schultern zu haben. Da ich ohne Rad schon komplett in die Position reinkomme, ist es bei dieser Übung eher hinderlich für mich, aber zur "Entspannung" liebe ich es!



Eine sehr Nackenschonende Variante des Schulterstandes findest du oben abgebildet. Wenn du hier etwas tiefer gehen möchtest, kannst du auch den von dir aus weiter entfernten Rand des Rades greifen. Achte darauf immer dein Kinn zu heben (nicht den Kopf ;)) damit dein Hals schön frei bleibt.


Wenn du Fragen hast zu speziellen Übungen, schreib mir gerne! Im Internet finden sich mittlerweile auch ganze Übungsplakate zum Yogarad! Also einfach mal ausprobieren und rumspielen - lohnt sich in jedem Fall :)

Habt eine tolle Woche!

Tatjana xx


P.S. Die wundervollen Fotos entstehen übrigens immer in meiner Lieblings-Crossfitbox myleo - dort unterrichte ich auch dreimal pro Woche Yoga. Für den Fall, dass du mal in dieser ziemlich lässigen Umgebung praktizieren möchtest, schreibe mir :)

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