• Tatjana Pfarr

Erfahrungsschatz: Meditation

Meditation findet immer mehr Einzug in der westlichen Welt und wird von immer mehr Menschen offen aufgenommen sowie praktiziert. Zum Glück! Die Vorurteile, dass Meditation zu esoterisch, spirituell oder sogar religiös sei, erweisen sich als nicht gerechtfertigt. Meditation kann jeder & sie ist eines der wenigen Mittel, die wirklich jedem nur helfen können. Die Vorteile, die Meditation rein wissenschaftlich bringt, kann man mittlerweile überall nachlesen. In diesem Artikel möchte ich deshalb meine ganz persönlichen Erfahrungen und Empfehlungen mit euch teilen.



Zu Beginn meiner Yogapraxis im zarten Alter von 18 , konnte ich mit Meditation nicht allzu viel anfangen. Zu viel Yoga, zu spirituell - nichts für mich. Dies änderte sich mit den Jahren an Yogapraxis. Nicht nur die Intention meiner Praxis änderte sich - von "ich möchte einfach beweglicher werden" zu "ich möchte mich gut fühlen"- sondern auch die Einstellung zur Meditation. Den ersten Weg dorthin, fand ich über das Savasana (die Endentspannung im Yoga). Wo es mir zu Beginn schwer fiel ruhig liegen zu bleiben, freute ich mich irgendwann die ganze Stunde lang nur noch auf dieses Gefühl des "Nichts-tun-müssens", einfach zu entspannen. Ich wollte mehr davon und begann mich mit Meditation zu befassen. Immer mal wieder setzte ich mich hin, machte eine App auf meinem Smartphone an mit Meditationstimer und versuchte diesen Affenzirkus aka Gedankenkarussell in meinem Kopf zu beruhigen. Irgendwie funktionierte es nicht so recht, aber ich wollte nicht locker lassen. Vor zwei Jahren nahm ich mir dann vor mich einfach kontinuierlich jeden Tag hinzusetzen, probierte unterschiedliche Techniken aus und hoffte auf die positiven Effekte. Was mir dabei entging: Diese positiven Effekte machten sich schon längst bemerkbar. Ich war im Alltag gelassener, entspannter, ließ Dinge nicht mehr so nah an mich heran oder mich von ihnen aus der Ruhe bringen. Dennoch war Meditation mehr ein "ich muss" als ein "ich möchte". So wurde die Praxis wieder unregelmäßiger, ab und an meditierte ich und dann wieder gar nicht.

Seit einigen Wochen meditiere ich wieder täglich. Und ich kann nicht mehr ohne. Nicht nur, dass sich langsam wieder die Effekte im Alltag zeigen, sondern ich genieße es regelrecht, einfach nur dazusitzen, alle Reize auszublenden, nur mit mir allein zu sein und langsam zu merken, wie mein Affenzirkus immer leiser und leiser wird.

Die zwei Apps mit denen ich bisher meditiert habe sind die "Achtsamkeits App" und die "1Giantmind App", letztere ist meine aktuelle. Solche Apps sind super zum Einstieg und geben eine gewisse Orientierung.

In diesem Sinne schalte ich nun den PC aus und die App an.

Namasté

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